Protestaktionen

Hessen

Am Tag der Zahngesundheit riefen die LZKH, die KZV Hessen und der FVDZ Hessen zur Teilnahme an den Protestaktionen in Frankfurt und Kassel auf. Von 14 - 16 Uhr versammelten sich rund 1.850 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, um gegen den Abbau der wohnortnahen Versorgung, unnötige Bürokratie, den weiteren Verlust wertvoller Fachkräfte und die Schwächung der präventionsorientierten Zahnheilkunde zu protestieren.

NRW

Auch die Zahnärzteschaft in NRW brachte ihre Kritik mit einem Protesttag am 25. September zum Ausdruck. Die zahnärztlichen Bezirksstellen in Westfalen-Lippe, die kassenzahnärztlichen Vereinigungen und die Zahnärztekammern in Nordrhein-Westfalen organisierten verschiedene Aktionen, unter anderem eine überregionale Podiumsdiskussion in Münster.

Die Protestaktionen vom 18. Juni 2024 haben eine enorme Resonanz in regionalen, überregionale und zahnmedizinische Print- und Onlinemedien hervorgerufen. In diesem Medienspiegel ist bewusst die Vielzahl der Berichterstattungen zusammengestellt, um eine breite und vielfältige Informationslandschaft abzubilden und Ihnen eine fundierte Einschätzung über die Resonanz zum FVDZ zu ermöglichen.

 

Den Medienspiegel finden Sie hier.

Mund auf für die Zukunft: Lautstarker Protest (fast) überall im Land

Bundesweit haben heute tausende Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre Praxen geschlossen, um gegen die aktuelle Gesundheitspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Bereits vergangene Woche gingen Zahnärztinnen und Zahnärzte in München auf die Straße und demonstrierten gegen Leistungskürzungen, überbordende Bürokratie und Fachkräftemangel. Es ist die krankende Versorgungslage für die Patientinnen und Patienten, die im Mittelpunkt der bundesweiten Proteste steht. „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach, Zahnmedizin braucht Zukunft“, war das Motto in Bayern, „Mund auf – Praxis zu“, hieß es in Niedersachsen, wo der FVDZ, die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) sowie die Zahnärztekammer (LZK) zu Praxisschließungen und Protest aufgerufen hatten. In Baden-Württemberg blieben die Zahnarztpraxen ebenfalls weitgehend dicht. Die Zahnärzteschaft hat dort unter dem Motto „Wir müssen reden“ zu einem „Sprechtag statt Behandlungstag“ aufgerufen, um Bevölkerung wie auch Politiker über die Auswirkungen der aktuellen gesundheitspolitischen Entscheidungen auf die zahnärztliche Versorgung zu informieren. In vielen Städten Baden-Württembergs protestierten Zahnärztinnen und Zahnärzte damit für eine flächendeckende Versorgung und die Zukunft der Zahnmedizin. In Berlin wurde der Slogan „Zähne zeigen – gegen kranke Gesundheitspolitik“ der aktuellen Kampagne der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung aufgegriffen. Symbolisch um Fünf vor Zwölf versammelten sich in der Hauptstadt zahlreiche Zahnärztinnen und Zahnärzte und legten den Ku’damm für eine Viertelstunde lahm. „Lauterbach muss weg“, skandierten sie unter lautstarkem Trillerpfeifenkonzert. Zuvor wurden die Forderungen seriöser formuliert in einer Podiumsveranstaltung direkt an die Politik adressiert. „Sofort Schluss – Zahnärztliche Versorgung in Gefahr“ hieß es in Koblenz. Auch in Rheinland-Pfalz hatten Kammer, KZV und FVDZ gemeinsam zum Protest aufgerufen – gekommen sind rund tausend Zahnärztinnen und Zahnärzte mit ihren Teams. Trillerpfeifen und Getöse auch hier – für Bürokratieabbau, für wohnortnahe Versorgung, für eine gute Versorgung. Im benachbarten Saarland verlief der Protest leiser und ohne große Kundgebungen. Das Ziel der Praxisschließungen aber auch dort: Bessere Politik, weniger Bürokratie – für Zahnmedizin mit Zukunft.

Am Dienstag, den 18.06.24, protestierten Zahnärztinnen und Zahnärzte bundesweit für bessere Rahmenbedingungen und ließen ihre Praxen für zahnärztliche Behandlungen geschlossen. Unter dem Motto "Zähne zeigen gegen diese kranke Gesundheitspolitik" begann der Protest der Berliner Zahnärzteschaft am Dienstag um 10 Uhr mit einer Podiumsdiskussion im Gebäude der KZV Berlin. Anschließend ging es um 11:55 Uhr weiter mit einer Demonstration am Henriettenplatz am Obelisken. Die KZV Berlin rief dazu auf, zahlreich in weißer oder Praxiskleidung zu erscheinen.

Auch eine länderübergreifende Protestaktion war geplant. Im Zuge dessen gab es einen kostenfreien Fortbildungstag. Die Vorträge fanden online statt. An der Aktion beteiligen sich Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland.

Unter dem Motto #sofortschluss fand ab 12:00 Uhr im Rahmen der Protestaktion eine Kundgebung der Bezirkszahnärztekammer Koblenz und des FVDZ Landesverbandes Rheinland-Pfalz auf dem Münzplatz statt. Der FVDZ Landesverband Rheinland-Pfalz bittet zusätzlich um Unterstützung ihrer aktuellen Petition, welche auf der Landesversammlung am 27.04.24 vorgestellt und verabschiedet wurde. Mehr Informationen finden Sie auf der Website unter www.fvdz-rlp.de.

Die gesamte Petition des Landesverbandes Rheinland-Pfalz finden sie hier.

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